Allergien beim Hund: Symptome, Ursachen & was du tun kannst
Juckreiz, Hautrötungen, ständiges Schlecken oder Durchfall – wenn dein Hund ungewöhnlich reagiert, steckt oft eine Allergie dahinter. Genau wie wir Menschen können auch Hunde auf bestimmte Stoffe überempfindlich reagieren.
Was ist eine Allergie beim Hund?
Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe. Diese „Allergene“ können über die Nahrung, Haut oder Atemwege aufgenommen werden.
Häufige Allergiearten bei Hunden:
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Futtermittelallergie: Häufig gegen tierische Eiweiße (z. B. Rind, Huhn) oder Zusätze im Futter
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Umweltallergie (Atopie): Ausgelöst durch Pollen, Hausstaubmilben, Schimmel oder Gräser
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Kontaktallergie: Hautreaktionen durch bestimmte Materialien, Shampoos, Reinigungsmittel etc.
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Flohbissallergie (Flohallergie-Dermatitis): Besonders häufig, schon ein einzelner Biss kann heftigen Juckreiz auslösen
Typische Symptome einer Allergie:
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Starker Juckreiz, vor allem an Ohren, Pfoten, Bauch
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Hautveränderungen: Rötungen, Krusten, Hotspots
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Häufiges Kratzen, Lecken oder Reiben
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Verdauungsprobleme: Blähungen, Durchfall, Erbrechen
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Wiederkehrende Ohrenentzündungen
Was tun bei Verdacht?
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Tierarzt aufsuchen: Eine gezielte Diagnose ist entscheidend – durch Ausschlussverfahren, Bluttests oder Eliminationsdiät.
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Ausschlussdiät starten: Nur eine Protein- und Kohlenhydratquelle über Wochen füttern – und Reaktionen beobachten.
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Allergen meiden: Klingt einfach, ist aber oft eine Herausforderung – vor allem bei Umweltallergenen.
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Begleitende Therapie: Hautpflege, Darmaufbau, Omega-3-Fettsäuren oder ergänzende Vitalstoffe (wie in Orvie Daily+) können helfen.
Allergien sind nicht heilbar – aber kontrollierbar
Mit der richtigen Diagnose, konsequenter Vermeidung der Auslöser und einer gezielten Unterstützung des Immunsystems lässt sich eine Allergie beim Hund gut in den Griff bekommen – oft sogar ganz ohne Medikamente.
